In dem Alpendorf Eschberg im frühen 19. Jahrhundert lebt Elias Alder. Alle Bewohner des Dorf, einschließlich seiner Eltern, meiden den seltsam anmutenden Knaben schon als Kind. Elias hat in dieser Zeit nur einen Freund, den Nachbarssohn, der Elias in gnadenloser Liebe verfallen ist, und wird schier rasend vor Eifersucht, daß sich Elias und seine Schwester in tiefer Liebe zugetan sind. Was Elias allerdings zunächst nicht eingesteht. Denn er lebt nur für die Musik. 

Zum Mann herangewachsen gibt er sich vollkommen der Musik hin, entzückt die Eschberger an der Orgel. Doch seine Unfähigkeit Elsbeths Liebe so zu erwidern, wie sie es ersehnt, und Peters Eifersucht, führen zu einer Folge grausamer Ereignisse: Ein unseliges Feuer vernichtet ganz Eschberg, ein feiger Mord und andere Schrecken geschehen. Und obwohl Elias Alder eines Tages in einem berauschenden Konzert im Dom zu Feldberg der Welt seine wahrliche geniale Begabung darbieten kann, beschließt er - auf dem Gipfel seines Triumphs - aus Liebe zu Elsbeth, nicht mehr zu schlafen ...